Herbstblues Good Bye

**Herbstblues?!**

Einen schönen Artikel darüber, wie ihr den Herbstblues vertreiben könnt (sofern ihr ihn überhaupt habt), findet ihr unter www.jogaeasy.de. Er stammt von unserer Autorin Maria Wolke:

Posted by Junfermann Verlag on Tuesday, November 22, 2016

Wenn Essen krank macht – wie Yoga hilft

Ihr habt zu viel Stollen und Plätzchen gefuttert und fühlt euch nicht mehr so wirklich wohl in eurem Körper? Wir haben hier den perfekten Beitrag für euch.

Posted by asanayoga.de – deine tägliche Yogainspiration on Thursday, January 7, 2016

Bewältigung von AD(H)S in 3 yogische Schritten

Dass Yoga bei psychischen Problemen hilft gilt mittelerweile als bewiesen. Die Vorteile des Yoga als zusätzliche…

Posted by DR Maria Wolke Yoga on Thursday, August 20, 2015

Yoga als Stressprophylaxe – 5 Wege zu einem glücklicheren Leben

Hier könnt Ihr nun regelmäßig nachlesen was in Euren Körpern passiert wenn Ihr Yoga praktiziert:) Von mir für…

Posted by DR Maria Wolke Yoga on Wednesday, July 1, 2015

Babypause

BabypauseVom 1. Mai bis zum 1. Oktober 2016 befinde ich mich in meiner Babypause. Wir sehen uns meinem Retreat in Almunecar vom 1 bis zum 8  im 2016

Alles Liebe bis dahin und Namaste

Ihre Maria Wolke

MEDITATION DES NICHT-BEWERTENS

Das Ziel der Meditation des Nicht-Bewertens ist es im Hier und Jetzt alle Körperlichen Empfindungen und alle Emotionen die auftreten zu beobachten ohne sie mit Wertungen (gut = erwünscht oder schlecht = unerwünscht) zu versehen. Dabei wird uns bewusst, dass sich alles was wir erleben von Augenblick zu Augenblick verändert, dass nichts stetig ist und nichts bleibt.

Die Schulung des Bewusstseins erfolgt hier durch das Erlernen der gewahrsamen Annahme und der Akzeptanz all dessen was ist. Das Einnehmen einer Haltung der Nicht Identifikation mit dem eigenen Körper und mit den eigenen Gefühlen durch eine reine wertfreie Beobachtung dieser fördert das Loslassen und die Geduld im Umgang mit sich selbst.
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Während dieser Meditation soll die Aufmerksamkeit auf den gegenwärtigen, vorherrschenden Moment gelenkt werden, auf das Jetzt. Alle Gedanken und Gefühle sollen willkommen geheißen werden, und jede Anhaftung (zum Beispiel das Weiterdenken bestimmter Gedanken, oder das Festhalten bestimmter Gefühle) vermieden werden.

Meditierende sollen alle sensorischen (körperlichen) und kognitiv-emotionalen Phänomene zur Kenntnis nehmen, genauso wie alles andere auch, was in diesem einen Moment grade da ist.

Die Meditation des Nicht Bewertens und des Annehmens soll bei Meditationsanfängern und bei Personen die an psychischen Störungen leiden nicht zu lange praktiziert werden. Die Gefahr der Anhaftung an negativen Gedanken und Emotionen ist hier einfach noch zu groß. Es soll bevorzugt mit einer Meditationsdauer von 5-7 Minuten begonnen werden.

Gelingt es mit der Zeit „dem Denker beim Denken zuzugucken“ ohne mit ihm zu kommunizieren, können die einzelnen Meditationsphasen auf beliebige Zeitspannen ausgedehnt werden.

ACHTSAM ESSEN

Die Achtsamkeitsübung „achtsam Essen“ hat zum Ziel unsere gesamte Aufmerksamkeit auf den Moment des Essens zu richten und alle anderen externen Stressoren auszuschalten. Ferner soll so der Umgang mit Essen, falls notwendig wiedererlangt werden (zum Beispiel bei manifesten Essstörungen).
RosineUm den achtsamen Umgang mit Essen wieder zu erlernen ist es notwendig bei der Wahrnehmung  kleinster Details zu beginnen.

Anleitung:

Nimm Dir eine Rosine und lege sie in deine Handinnenfläche. Schaue sie Dir nun genau an. Welche Farbe hat sie? Werde Dir ihrer Konsistenz bewusst, ihres Gewichts auf deiner Hand. Schließe nun Deine Augen und ertaste sie. Wie fühlt sie sich an? Ist sie eher weich oder hart?

LASSE DIR ZEIT! Nehme sie nun zwischen deine Finger führe sie an Deine Lippen. Ertaste sie nun ganz bewusst mit den Lippen ohne sie in den Mund zu nehmen. (Besonders für Esssgestörte Menschen eine extrem schwierige Übung). Wie fühlt sich das an? Fällt es Dir schwer die Rosine nicht direkt in den Mund zu stecken und zu verzehren? (bei Binge Eating und Bulimie). Oder empfindest Du eher Widerwillen etwas in deinen Mund zu tun was Kalorien beinhaltet? (vor allem wenn Du unter Anorexie leidest). Beobachte Dich ganz genau und nehme alles wahr was in Deinen Körper und auch in Deinem Kopf (Gedanken und Gefühle) passiert. Beurteile es nicht, denn alles ist es genau so wie es ist.

Lege die Rosine nun auf deine Zunge. Ertaste sie mit der Zunge, schmecke sie ohne sie zu zerkauen. Beobachte welche körperlichen Reaktionen sie verursacht (Speichelfluss, Freude am Geschmack). Konzentriere Dich voll und ganz auf die Rosine und auch darauf ob alte Verhaltensmuster (Rosine verschlingen, Rosine ausspucken-nicht essen) aktiviert werden. Kontrolliere diese Impulse.

Beginne nun ganz langsam damit die Rosine zu zerkauen. Lasse Dich von einen alten Verhaltensweisen nicht hetzten. Bemerke wie sich mit jedem neuen Bissen auch der Geschmack verändert, wie die Rosine im Mund vergeht…

Diese Übung kann auch mit allen Anderen Lebensmitteln wiederhollt werden. Bei Esssgestörten hat sie zum Ziel einen neuen Umgang mit der Nahrung zu erschaffen.