WIE KANN YOGA NACH TRAUMA HELFEN?

Der neue Podcast bei Apropos Psychologie

Dass Yoga guttut und gesund ist für Leib und Seele, ist lange bekannt. Wissenschaftlich nachgewiesen werden konnte eine positive Wirkung auf alle psychischen Störungen außer Schizophrenie. Yoga kann sogar dabei helfen, ein Trauma zu bewältigen. Das traditionelle, therapeutische Yoga ist eine intensive Innenschau, ein Zurückgehen in die Präsenz. Erst die Rückschau oder aber der Blick in die Zukunft verursachen das Leid, so Dietmar Mitzinger und Dr. Maria Wolke.

Wichtig ist, wieder ins Hier und Jetzt zu kommen

… Und das geschieht in Yoga-Basierter-Traumtherapie in drei Schritten:

  1. Pranayama, die Atemübungen,
  2. Asanas, die Bewegungsübungen, und das
  3. Pratyahara, das Beschäftigen mit den Gefühlen

Dr. Maria Wolke & Dietmar Mitzinger

Dr. Maria Wolke und Dietmar Mitzinger (Foto: Privat)

Pranayama steigert die affektive und emotionale Belastbarkeit. Körper und Geist werden mit dem Atmen wieder zusammengeführt. „Die Asanas werden in der Yoga-basierten Traumatherapie so durchgeführt, dass affektive Vorgänge[1] in Gang gesetzt werden, die eine psychische Bedeutung haben. Das Pratyahara  wird in der Yoga-Basierten-Traumatherapie so durchgeführt, dass es gelingt, über die Wahrnehmung dieser Affekte einen Zugang zu den darunterliegenden Emotionen zu erhalten“, so Dietmar Mitzinger.

Mehr über das Zusammenspiel von Pranayama, Asanas und Pratyahara, und wie es sich positiv auf die Verarbeitung traumatischer Erlebnisse auswirken kann, erfahrt ihr in der neusten Folge von „Apropos Psychologie!“ mit Maria Wolke und Dietmar Mitzinger. Jetzt reinhören – Entweder direkt hier über den integrierten Player oder über euren Liebingspodcastdienst!