ÜBER MICH

Zum Lebenslauf

Als studierte Sportwissenschaftlerin und Dr. der Psychologie faszinierten mich von jeher der Einfluss des Körpers auf die Psyche sowie der Einfluss der Psyche auf den Körper. Ich erlernte unterschiedliche Sportarten, erwarb unterschiedliche Trainerscheine im Fitnessbereich und bemühte mich stets mittels Körper auf den Geist einzuwirken, was mal mehr und mal weniger gelang. Nach meiner Zwischenprüfung konzentrierte ich mich zusehends auf die psychologischen Aspekte der Bewegung, spezialisierte mich in Sportmedizin und Sportpsychologie, betreute Menschen unterschiedlicher Altersklassen und war versucht Ihnen nicht nur die Bewegung an sich nahe zu bringen sondern insbesondere die Wirkung der Bewegung auf das körperliche und psychische Befinden. Yoga war mir im Verlauf meiner universitären Ausbildung noch fern.

Mein Yoga Weg begann mit meiner Dissertation in Fachbereich Klinische Psychologie an der Universität Heidelberg. Die Anforderungen, der Stress, die Versagensangst bewogen mich zu noch mehr Sport, der mir allerdings immer weniger „Linderung“ verschaffte. SirsasanaAus Zufall gelang ich ins „Power Yoga“. Das gewohnte, zeitgleich stattfindende Spinning fiel an dem Tag aus. Ich hielt bis dato nicht viel vom Yoga, wusste weder was es ist, noch wie es wirkt und schon gar nicht, dass es mir ggf. helfen könnte meinen Arbeitsstress zu kompensieren. Ich glaube bis heute, dass es mich zu dieser Zeit nicht dorthin „verschlagen“ hätte wenn das Wörtchen „Power“ nicht mit dem Wort „Yoga“ verbunden gewesen wäre. Die große Überraschung erlebte ich während der Power Yoga Stunde. Ich schwitzte nicht nur vor Anstrengung sondern auch vor Konzentration. Ich spürte meinen Körper an Stellen von den ich bis dato nicht wusste, dass es sie gibt. Am meisten beeindrucke mich allerdings die Wirkung der Bewegung auf die Psyche. ICH DACHTE NICHT. Das erste Mal in meinem Leben!!!Das ist mir bis dato noch nie gelungen. Die Konzentration auf die Asana Technik, die Atmung, das Gleichgewicht und die Dehnungsschmerzen verbreiteten eine Stille in meinem Kopf wie ich sie bis dahin noch nicht erlebt habe. Der Stress fiel von mir ab. Von diesem Zeitpunkt an ging ich wöchentlich zum Yoga.
Bis zum Jahr 2011. Mein Interesse war geweckt. Es reichte mir nicht mehr sich auf das deutsche Yoga zu beschränken, ich wollte wissen wo es her kommt, wie es wirkt, wie genau es in seiner ursprünglichen Form seit Jahrtausenden praktiziert wird. So ging ich nach Indien, dem Ursprungsland des Yoga. In Indien ist Yoga Ideologie und Medizin zu gleich. Es ist Meditation in Bewegung, ein Instrument der Selbstwerdung, ein Mittel zum Zweck. Ich erlernte das Yoga, traditionell, losgelöst von den typischEducation westlichen Prägungen wie Fitness sowie der an die moderne Gesellschaft geknüpften Eile des „immer schneller-immer weiter“ welche auch in den westlich geprägten Yoga Stilen deutlich zum Ausdruck kommt. Nur indirekt sind diese noch mit der ursprünglichen Yogaphilosophie verknüpft und folgen weitestgehend der westlichen Lebensvorstellung. Aber genau dieser, durch externen Druck und Eile gekennzeichneter Lebensstil, der sich vorwiegend an dem Gestern und an dem Morgen orientiert war es, der mich persönlich dem Nervenzusammenbruch nahe brachte. Also beschloss ich mich und mein Leben zu verändern, mit Hilfe von Yoga. In regelmäßiger Übung erlernte ich meinen Körper zu benutzen um meinen Geist zu beruhigen und zu heilen. Mit Erfolg: mir ging es immer besser.

Padabakasana2012 beschloss ich dieses Instrument in meine Arbeit als Sporttherapeutin in einer psychiatrischen Klinik zu integrieren. Ich begann damit das traditionelle Yoga den Menschen zugängig zu machen, die aus unterschiedlichsten Gründen psychisch erkrankt sind. Mit Erfolg. Das Yoga erwies sich eine Hilfestellung, die den Patienten half zurück ins Leben und zu sich selbst zu finden. Sie begannen wieder sich zu spüren, das Hier und Jetzt kennen und akzeptieren zu lernen und ihre Emotionen bewusst wahrzunehmen und zuzulassen. Als komplementäre Therapie bei psychischen Störungen bietet das traditionelle Yoga eine außerordentliche Stütze mit signifikanten Effekten auf die psychische und auch auf die körperliche Gesundheit.

Yoga erlaubt uns, uns selbst besser kennen zu lernen, bei uns zu bleiben, vor allem uns wieder zu finden und „lieb zu gewinnen“. VrischikasanaWir werden stärker, ausdauernder, lassen uns schwerer aus der Ruhe bringen, gehen unseren Weg und bleiben trotz Stress in unserer Mitte. Von den präventiven Effekten des Yoga ganz zu schweigen. Aus all diesen Gründen ist Yoga zu einem wesentlichen Bestandteil meines täglichen Lebens geworden. Ich möchte hier meine Erfahrungen teilen und Sie an all dem Guten teilhaben lassen, das ich dank meiner Yogapraxis täglich aufs Neue erleben darf. Das Leben wird nicht einfacher – doch es lebt sich`s einfach leichter….mit Yoga ☺

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Berufserfahrung

 

ab 2015 bis heutePraktisches Yoga:
Einzel-  und Gruppenyoga, Yoga -Retreats, Yogaferien, Seminare, Vorträge, Workshops, Fortbildungen, therapeutisches Yoga… 

Schwerpunkt:
Einfluss des Yoga auf die Psyche:

– Wie und warum wirkt der Yoga?
– Yoga und das Gehirn
– Erfahrung trifft Empfindung
– Yoga zur Stressregulation
– Yoga bei Angst
– Yoga bei Depressionen
– Yoga bei ADHS
– Yoga nach Trauma
etc….
ab 2015-heuteFreiberufliche Autorin: YogaEasy, Yoga Aktuell, Junfermann Verlag, Happy Way
2015/2016Autorin:  ASANA Yoga
1/2016Doktor der Philosophie im Fachbereich klinische Psychologie
09/2015-bis heuteBuch:  „Resilient durch Yoga – Psychische Erkrankungen erfolgreich behandeln“: Junfermann Verlag: Paderborn, Lektorin: Katharina Arnold
05/2015-heuteGründerin/Inhaberin : „Maria Wolke – Yoga für die Seele“
04/2008 04/2015Doktorandin, Klinische Psychologie, Ruprecht-Karls-Universität, Heidelberg. Forschungsschwerpunkt der Disseration: Wahrnehmungsverzerrung infolge subliminaler Stimuli bei Patientinnen mit Anorexia und Bulimia Nervosa
05/2012 03/2015Yogatherapeutin, Rhein-Jura Klinik, Bad Säckingen.
10/2011 04/2012Sport und Gymnastiklehrerin, Reha Fitness Sporbeck, Kirchzarten.
09/2011 10/2011Wissenschaftliche Mitarbeiterin, Lehrstuhl Sportpsychologie, Institut für Sport und Sportwissenschaft, Albert-Ludwigs Universität, Freiburg, . Projekt: Erkundung der körperlichen Aktivität als Strategie der Stressregulation.
06/2011 09/2011Aufenthalt in Indien Yogalehrer/Yogatherapieausbildung – Institute of Yoga Sciences & Research Indore (MP) India : Aufsicht: Prof. Dr. OM Baweja.
04/2010 04/2011Wissenschaftliche Mitarbeiterin/Young Stage Researcher, Universitätsklinikum Saint- Etienne (CHU), Frankreich, Abteilung für Psychiatrie.
04/2008 04/2010Wissenschaftliche Mitarbeiterin/Stipendiatin am Lehrstuhl Klinische Psychologie der Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg (Prof. Dr. Sven Barnow).

Hochschulstudium

10/2002 03/2008Ernst-Moritz-Arndt-Universität Greifswald.
Fächer: Sportwissenschaft, Pädagogik, Kommunikationswissenschaft.
Studienschwerpunkt: Sportpsychologie/Sportmedizin, Pädagogische Psychologie, Kommunikationspsychologie, Massenmedien.
Experimentelle Magisterarbeit in Kooperation mit der Sportpsychologie der Universität Leipzig – Thema der Magisterarbeit : Essstörungen unter Sportstudentinnen.

Sonstike Qualifikationen

08/2011Yogatherapieausbildung (Institute of Yoga Sciences & Research Indore (MP) India)
01/2012Zumba Instructor.
03/2011Reiki (Grad I).
07/2006Rettungsschwimmer in Silber.
10/2005Arena-Aqua-Fitness-Trainer, Zusatzqualifikation Senioren & Adipöse.
03/2005Step-Instructor B-Lizenz (Safs & Beta).
11/2004Aerobic & Step-Base-Class (Safs & Beta).