Die Buteyko-Methode wurde in den 1950er-Jahren von dem ukrainischen Arzt und Physiologen Konstantin Buteyko entwickelt. Im Zentrum seiner Arbeit stand die Bedeutung des Atemvolumens und des Kohlendioxids (CO₂) für die Regulation körperlicher Prozesse.
Daraus entwickelte Buteyko einen Ansatz, bei dem eine übermäßige Atmung schrittweise reduziert und eine ruhige, sanfte Nasenatmung gefördert wird. Die physiologische Bedeutung von CO₂ spielt dabei eine zentrale Rolle.
Buteyko-Atemtraining wird insbesondere bei Asthma und funktionellen Atemstörungen eingesetzt. Darüber hinaus kann es dabei unterstützen, ungünstige Atemgewohnheiten wie übermäßiges Atmen oder Mundatmung wahrzunehmen und schrittweise zu verändern.
Die Methode wird individuell vermittelt und an die jeweiligen Voraussetzungen angepasst.


